Immer wieder hört man Klagen in der Bevölkerung, die Sicherheit hat gelitten, Littering und Lärm haben zugenommen. Fact ist, am Bahnhof ist eine Szene von Jugendlichen entstanden, deren Horizont darin besteht, die Zeit ab zu sitzen. Da lungern Jugendliche und Kids im Alter von 10 bis 15 Jahren einfach so herum, die meisten davon leider nicht integrierte Ausländer. Die wenigen Schweizer und Schweizerinnen rund um den Bahnhof bleiben selten stehen, weil man immer wieder angepöbelt wird. Mann hat da klare Vorteile, nur selten spricht einer einen an. Frau muss aufpassen, dass sie nicht dem Klischee entspricht, sonst wird sie gnadenlos angepöbelt.
Es geschieht wenig, obwohl Unterschriften gesammelt wurden. Neuerdings stehen am Bahnhof immerhin Plakate, mit denen Nachtschwärmer darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Anwohner schlafen. Viel nützt es nichts.
Die Polizei musste schon einige Male anrücken und auch die Securitas-Patroille ist an den Wochenenden präsent. Das hilft aber nur kurz und die zunehmenden Fahrzeugcorsos rund um den Bahnhof sprechen eine klare Sprache: Hier sind wir, hier dröhnen wir. Schade eigentlich, denn so wird man den Kebab-Stand und die verlängerten Öffnungszeiten des Avecs nicht mehr so weiter führen können.
Um auf den Titel zurück zu kommen – Die trügerische Sicherheit der öffentlichen Ordnung ist nicht mehr vorhanden, klar! Die Vorfälle in der Gemeinde haben zugenommen und sind einer Verdoppelung ausgesetzt. Eine harmlose Sache ist das nicht und erst wenn die Szene am Bahnhof stirbt, ist das Zentrum wieder normal begehbar.
Heute trauen sich ältere Menschen am Abend nicht mehr auf den Zug, das ist vorbei. Schade!
Sicherheit in Flawil stark gefährdet?
Januar 17, 2007Flawiler Weihnachtsberge…
Dezember 26, 2006Dramatisch, was sich ein Teil der Flawiler Bevölkerung erlaubt. Illegale Entsorgung ist schlimm, schlimmer ist es aber, wenn das derart geduldet und erduldet wird. Ein immer grösser werdender Teil der Bevölkerung aus Flawil und Umgebung nutzt die einfache Deponierung beim Marktplatz, um den Abfall los zu werden. Man wartet nicht auf den Montag und stellt einen Abfallsack an die Strasse, denn dieser kostet.
Jahrelang heisst es schon, es wird dann mit dem neuen Abfallkonzept viel besser! Es hiess auch: wenn dann der Gemeindepolizist im Dienst ist, ist er dafür zuständig! Oder es heisst: wir prüfen noch eine Umgestaltung des Marktplatzes inklussive Umzug des Feuerwehr-Depots.
Na ja, in Wahrheit ist es dem Gemeinderat vüllig egal ob der Abfall nun so deponiert wird oder nicht.
Ein Jahr lang hatte ich mich persönlich engagiert und den Abfall sortiert. Ein grosser Teil des Mülls kann eingeworfen werden. Mit dem Rest kann man zwei oder drei 60-Liter Müllsäcke füllen und diese dann der Entsorgung zuführen. Nach einem Jahr und etwa 12 Anzeigen gegen erwischte Abfallsünder war Ruhe, eine lange Zeit lang haben sich die illegalen Entsorger zurück gehalten, weil die Verzeigungen dramatische Geldbussen erwirkten.
Im gleichen Jahr, in dem der Marktplatz immer sauber war, gingen auch die gesamten Mengen an Abfall zurück, die an anderen Orten im Dorf illegal abgeladen wurden. Nur mehr ein Drittel Abfall kam zu Stande, der Rest wurde legal entsorgt.
Warum das klappte? Weil die Leute sahen, dass auch andere sich daran halten. Jeden Tag denkt man doch beim Anblick der Müllhalde nur daran, wie doof man selber ist, weil man sich an die Normen hält. Man braucht wöchentlich zwei Abfallsäcke und andere brauchen keine. Toll…!
Es ist schlecht, dass es so funktioniert und der Gemeindepolizist nie Zeit hat, Abfallsünder zu fangen. Weiss er davon, dass er zuständig ist? Kaum.
Weiss jemand im Dorf, dass er zuständig ist? Kaum.
Ich würde mich ja in diesem Bereich wieder engagieren, aber nur mit Rückhalt in der Gemeinde und meine bisherigen Vorschläge zielten darauf ab, dass die Arbeit von mir entschädigt wird. Nicht mit Unsummen aber für ein Jahr freiwillige Abfallsortierung und Entgegennahme und Entsorgung von hunderten von Abfalltaschen habe ich anno 2004/2005 nur gerade 200 Franken bekommen, das fand ich zu wenig.